Dr. Michael Heinrich - Technische Universität Chemnitz, Fakultät für Maschinenbau, Deutschland

Die Funktionalisierung von Hybridstrukturen in Leichtbauanwendungen erlaubt nicht nur, die Masse noch weiter zu reduzieren, sondern auch neue Wege in der konstruktiven und technologischen Ausführung von intelligenten Leichtbaustrukturen zu beschreiten. Durch die Integration von Sensoren, Aktoren und Mikroelektronik lässt sich so die Funktionsdichte hybrider Leichtbaustrukturen deutlich erhöhen, was auch eine substanzielle Leistungssteigerung zur Folge hat. Diese Funktionsvielfalt erfordert die Entwicklung robuster Verfahren zur textilen und kunststofftechnischen Einbettung aktiver sowie passiver Elektronikkomponenten. Dabei wird das Ziel verfolgt, die wesentlichen aktorischen und sensorischen Effekte bei der Bauteilherstellung zu realisieren und gleichzeitig in einem massenproduktionstauglichen Prozess darzustellen. Dafür wird eine Kombination aus Insitu- und In-line-Verfahren genutzt, die beispielsweise das Spritzgießverfahren mit funktionalisierten Kunststoffschichten für elektrische Kontaktierung und das Massendruckverfahren vereinigt.

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